Bisherige Flora- & Fauna-Aktivitäten in der Übersicht

Die von mir aktivierten Flora- und Faunagebiete sind in diesem PDF-Dokument nachzulesen!

 

Meine erste Flora- und Fauna-Aktivität (OZ/DL1OJ/p in OZFF-016)

Meine allererste Flora- und Fauna-(FF)-Aktivität fand - das mag ein wenig überraschend sein - in Dänemark (OZ) statt!

Während meines ersten Nordjütland-Urlaubs in Hals (an der Ostseeküste östlich von Aalborg gelegen) habe ich auch meine erste FF-Aktivität, besser meine erste FF-Aktivierung, durchgeführt. Zuvor hatte ich mich über das WFF-Programm im Allgemeinen und über Aktivitäten in OZ kundig gemacht. Von besonders großer Hilfe war dafür der Kontakt mit Jakob, OZ7AEI, der einer der Koordinatoren der OZFF-Gruppe ist. Jakob ist auch ein sehr reger OZFF-Aktivierer und verfügt über reichlich Erfahrungen, von denen ich letztlich auch profitieren konnte.

Für den Urlaub an sich hatte ich mir als Antennensystem ein "Buddipole Deluxe Kit" gekauft. Das ist ein aus Amerika stammendes Baukasten-System, mit dem man sich verschiedene Antennen bauen kann. Das zu erklären würde hier den Rahmen sprengen. Ein Griff in die Suchmaschinenkiste hilft hier definitiv weiter. Dem Buddipole werde ich aber sicherlich auch noch einen Artikel widmen. So viel Spaß und gute Erfahrungen habe ich damit schon gehabt ;-)

Das Zielgebiet für meine erste FF-Aktivierung war die äußerste Spitze von Skagen, das sogenannte "Skagens Grenen". Dies ist ein touristisch gut erschlossenes Terrain mit einem großen Parkplatz, der aber Ende September nur mäßig frequentiert war. Skagens Grenen trägt die Nummer OZFF-016 und so rief ich am Nachmittag des 30.09.2011 von einem abgelegenen Ende des geschotterten Parkplatzes "CQ CQ CQ OZ/DL1OJ/p from OZFF-016".

Aus dem Buddipole-Baukasten hatte ich eine 20m-Vertikal-Antenne gebaut, den Strahler aus einem Teleskopantennenelement und das einzige Radial aus Teflondraht. Als Transceiver setzte ich den bewährten Elecraft K3 ein. Die Stromversorgung erfolgte aus einer "Powerstation". Also einer tragbaren Starthilfe für's Auto mit integriertem Kompressor und Arbeitsleuchte. Diese enthält einen 17 Ah-Bleiakku. Um den Akku nicht unnötig schnell leerzusaugen und die Spannung beim Senden nicht allzu sehr einbrechen zu lassen, hatte ich die Ausgangsleistung des K3 auf 10 Watt eingestellt.

Damit habe ich dann in rund 70 Minuten 84 QSOs mit Stationen aus 17 DXCC-Ländern gemacht. Schon kurze Zeit nach Beginn der Aktivierung hatte ich ein starkes Pileup, das ich - auch meiner Aufregung geschuldet - nur unter Mühen abarbeiten konnte. Zeitweilig war aber auch für 10 lange Sekunden wirklich kein Rufzeichen im Gewirr der anrufenden Stationen akustisch zu isolieren. So hatte ich noch nie am anderen Ende des Pileups gesessen. Mit einem derartigen Ansturm hatte ich als europäische Station auch nicht gerechnet, obwohl mir Jakob, OZ7AEI, das vorhergesagt hatte.

Unter den anrufenden Stationen waren auch solche aus Israel (4X), Japan (JA) und der Insel Kreta (SV9). Die überwiegende Zahl der Anrufe kam allerdings aus Italien, Polen, der Ukraine und Russland.

Die Bilder unterhalb zeigen die betriebsbereite Station bei Skagens Grenen. Im Hintergrund ist auch der große Leuchtturm von Skagen "Grå Fyr" zu sehen. Für weitere Erläuterungen bitte mit der Maus über das Bild fahren ;-)

OZ/DL1OJ/p in Skagen

   
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